Verformen ohne zu verzerren.

Die Dekoration von Kunststoffteilen durch In-Mold-Verfahren hat sich in den vergangenen Jahren – neben den klassischen Möglichkeiten des Lackierens oder des Bedruckens – in unterschiedlichsten Industriebereichen als sehr kosteneffektives Verfahren etabliert. Aus vielen Produkten, vor allem im Consumer- und Automobilbereich, ist sie heute nicht mehr wegzudenken.

Folienverformung mit maximaler Positionsgenauigkeit

Folienverformung mit maximaler Positionsgenauigkeit

Vor allem die FIM- oder IML-Technologien (Foil Insert Molding oder In-Mold-Labelling) bieten hier speziell bei Oberflächen in hoher Qualität und mit starker Beanspruchung besondere Vorteile.

Dabei werden Kunststofffolien bedruckt, verformt, gestanzt – und dann in Spritzgusstechnik „hinterspritzt“. Das Resultat sind sehr anspruchsvolle Werkstücke mit ebenso attraktiven wie widerstandsfähigen Oberflächen, welche je nach Gestaltung auch funktionelle Eigenschaften bieten können.

Hochdruckverformte Folie

Hochdruckverformte Folie

Die Voraussetzung dafür sind Verfahren, die gewährleisten, dass sich das Material während der Verformung nicht unzulässig verstreckt – und Oberflächenstrukturen und die Positionierung von gedruckten Motiven exakt erhalten bleiben.

Durch die Erfindung des Hochdruckverformens (auch „Niebling-Prozess“ oder High Pressure Forming) stellte Niebling Formtechnologie hier die Weichen für eine Vielzahl neuer Möglichkeiten bei der Gestaltung und Dekoration von Kunststoffbauteilen.

Folienverformung mit maximaler Positionsgenauigkeit

Der „Niebling-Prozess“ Kunststofffolien präzise verformen